Als erstes Krankenhaus in Deutschland produziert die Uniklinik Köln jetzt selbst Mund-Nasen-Schutzmasken und macht sich so unabhängiger von internationalen Lieferengpässen.
Verspätete und falsche Lieferungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Fehlerhafte Stammdaten verursachen Kosten für Kliniken und Lieferanten. Die Erkennung von Datenfehlern senkt diese Kosten, erhöht die Prozessstabilität in der Supply Chain und verbessert die Versorgungs- und Patientensicherheit.
Mauerblümchen-Dasein oder Differenzierungs-Chance – der Markt der Krankenhausverpflegung ist speziell. Es wird viel gefordert und möglichst wenig gezahlt. Trotzdem ist einiges in Bewegung in deutschen Klinikküchen.
Der Autozulieferer Zender hat einen Großauftrag der Bundesregierung erhalten und soll künftig monatlich 16 Millionen OP-Masken an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ausliefern. Dafür automatisiert das Unternehmen aktuell seine Maskenproduktion.
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass es großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung in der Krankenhaus-Beschaffung gibt. Herausforderungen im Tagesgeschäft und entlang des klassischen Beschaffungsprozesses müssen aufgearbeitet werden, um Verbesserungspotenziale inklusive digitaler Lösungen aufzudecken.
Zu Beginn der Corona-Krise fehlten bundesweit Masken und Desinfektionsmittel. „Jetzt gibt es keinen Mangel mehr“, erklärt das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz. Das Landesversorgungsamt hat sich auf eine mögliche zweite Welle vorbereitet.
Das Corona-Virus stellt für Kliniken nicht nur eine medizinische Herausforderung dar. Hinzu kommen Engpässe bei Verbrauchsmaterial und Geräten. Bei der Deckung des alltäglichen Bedarfs im Klinikbetrieb kommt auf (öffentliche) Kliniken, die an das Vergaberecht gebunden sind, eine Welle vergabe- und vertragsrechtlicher Fragen zu.
Hat ein Lieferant finanzielle Schwierigkeiten, steht auch das Krankenhaus vor einer Reihe von Herausforderungen. Hierzu zählen drohende Qualitätsprobleme oder sogar Lieferstopp sowie die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Reputation. Der Beitrag erläutert, wie Krankenhäuser dem vorbeugen können und zeigt Lösungsansätze zum Umgang mit bereits…
Der Tag der Apotheke am 7. Juni wird bundesweit seit 1998 von der ABDA ausgerufen, um die Bedeutung der Apotheken zu dokumentieren. Die dezentrale, wohnortnahe Arzneimittelversorgung in Deutschland hat sich in der Corona-Pandemie als besonders krisenfest erwiesen.
Corona hat die ganze Welt im Griff. Weltweit werden deshalb auch in etwa die gleichen Medikamente gebraucht. Das führt bei einigen Kliniken zu Engpässen. Dem wollen die Klinik-Apotheken nun mit Eigeninitiativen entgegentreten. Darunter auch die des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).
Produktinnovationen sollten ein Spiegelbild der sich ständig verändernden medizinischen Anforderungen sein. Inwiefern orientieren sich Innovationen tatsächlich an diesen Ansprüchen? Und können Kliniken diese auch wirtschaftlich erfolgreich einsetzen? Dies lässt sich mit Methodik bewerten.
Gesundheitsminister Jens Spahn setzt auf finanzielle Anreize, um die Produktion wichtiger Arzneimittel zurück nach Europa zu holen. „Europa muss bei Arzneimitteln wieder unabhängiger von Asien werden“, erklärte der CDU-Politiker am Dienstag nach einer Videokonferenz mit anderen EU-Staaten.
Experten des Europarats warnen vor einem erhöhten Korruptionsrisiko bei der Beschaffung medizinischer Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Gerade jetzt während der Corona-Krise könne es in einigen Ländern zu Interessenskonflikten kommen.
In der Coronavirus-Pandemie macht Berlin laut dem zuständigen Staatssekretär Martin Matz (SPD) Fortschritte bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Es gebe aber noch keinen Grund zur Entwarnung, so Matz am Montag.
Bei der Beschaffung von Schutzausrüstung in der Corona-Krise setzt Baden-Württemberg auf ein Unternehmensnetzwerk mit guten Verbindungen nach China. Unterstützung bekam man von Porsche, DB Schenker und Lufthansa Cargo.