Für 2025 bleibt Hartmann trotz Transformation vorsichtig: Das Unternehmen senkt seine Ergebnisprognose auf 250 bis 290 Millionen Euro. Unsicherheiten entstehen durch geopolitische Spannungen und höhere Zölle.
Bis vor kurzem sah es noch so aus, als würde Stada einen der größten Börsengänge in diesem Jahr hinlegen. Doch nun hat sich ein neuer Investor für das Unternehmen mit Sitz in Bad Vilbel gefunden – er kommt aus Großbritannien.
Was im Jahr 2020 scheiterte, soll nun noch einmal versucht werden: die EKK Plus und Agkamed starten einen neuen Fusions-Anlauf. Bis Ende 2026 wollen die beiden Einkaufsgemeinschaften sukzessive zu einem Dienstleistungsunternehmen zusammenwachsen.
Jenoptik kämpft mit einem schwierigen Marktumfeld und schwacher Nachfrage im Halbleitergeschäft. Trotz vorsichtiger Prognosen und sinkender Ergebnisse setzt der Technologiekonzern auf Zukunftsmärkte und strukturelle Veränderungen.
Nach einer Cyberattacke und einem temporären Auslieferungsstopp zeigt sich Eckert & Ziegler widerstandsfähig: Der Konzern konnte die Rückstände seit Februar aufholen und legte im ersten Halbjahr leicht zu.
Dank erfolgreicher Geschäfte der Sparten Kabi und Klinikbetrieb sowie zahlreicher Sparmaßnahmen hebt der Konzern Fresenius seine Umsatzprognose an. Entgegen den Erwartungen von Analysten legte die Aktie weiter zu, der Umbau unter CEO Sen zeigte Wirkung.
Nach enttäuschender Quartalsbilanz rauschen die Aktien von Carl Zeiss Meditec um 13 Prozent ab – tiefster Stand seit acht Jahren. Analysten kritisieren die vage Prognose und warnen vor sinkender Umsatzdynamik.
Die Schwäche des US-Dollars belastet Merck: Trotz organischem Wachstum sinken Umsatz und operatives Ergebnis im Quartal. Die Laborsparte erholt sich, doch die Elektroniksparte sorgt für Ärger bei Analysten und Investoren.
Die Ergebnisse von Philips für das Jahr 2025 stehen unter starkem Einfluss der US-Zölle. Dank der neusten Einigung mit der EU reduzieren sich die Kosten des Medizintechnikkonzerns nun um etwa 100 Millionen Euro.
Starke Nachfrage nach Medizintechnik sorgt bei Dräger für kräftiges Auftragsplus. Der Umsatz steigt nur leicht, das operative Ergebnis geht deutlich zurück. Dennoch bleibt das Unternehmen für 2025 bei seiner Prognose.
Trotz Gegenwind durch US-Zölle und schwachen Dollar hebt Siemens Healthineers die Prognose für 2024/25 an. Analysten zeigen sich positiv überrascht vom dritten Quartal – das Papier bleibt jedoch unter Druck.
Gemeinsam stärker: Das Unternehmen Julius Brune schließt sich der Igefa an. Kundschaft und Partner sollen künftig von erweitertem Angebot und gebündelter Expertise profitieren.
Das Dienstleistungsunternehmen Gies verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzwachstum von 8,75 Prozent auf 149,2 Millionen Euro. Besonders erfolgreich war das Unternehmen im Segment der Kliniken und Pflegeeinrichtungen./p>
Die deutsche Medizintechnik-Branche kämpft sich durch. Trotz finanzieller Engpässe und regulatorischer Hürden startet sie mit einem Umsatzplus ins Jahr 2025 und behauptet sich in einem angespannten Umfeld nach einem eher verhaltenen Vorjahr.
Der BVMed fordert europäische Entscheidungsträger auf, Medizintechnologien von Handelszöllen und Ausfuhrbeschränkungen auszunehmen. Er warnt vor den verheerenden Auswirkungen auf Patientensicherheit und Zugang zu lebenswichtigen Gesundheitslösungen.